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	<title>simpel &#8211; Himmelsritt Gleitschirm Tandemflüge</title>
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		<title>Mit uns aus allen Wolken fallen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:11:20 +0000</pubDate>
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	<p>Schonmal aus allen Wolken gefallen?!<br />
Wir nehmen Dich gern mit und erleben diese besonderen Momente mit Dir 🙂</p>
<p>Das kennt jeder oder: eine Nachricht, ein Ereignis oder ein erlebter Augenblick ist so ganz anders als erwartet, kommt überraschend und plötzlich und will so überhaupt nicht zu der eigenen Wahrnehmung, Meinung oder dem eigenen Weltbild passen: Da sind wir echt aus allen Wolken gefallen!<br />
Moment – Wolken, Himmel, überrascht, neu, anders… für Gleitschirmflieger eine echt interessante Kombi! Also: Woher kommt dieses Sprichwort eigentlich?</p>
<p>Nun, die Bedeutung des Ausspruches und die Aussage, die damit gemacht wird, sind klar: Wer aus allen Wolken fällt ist von etwas völlig überrascht, manchmal auch ent-täuscht und plötzlich mit einer „neuen“ Wirklichkeit konfrontiert – vielleicht hat er/sie auch einen eigenen Irrtum erkannt.<br />
So weit, so gut.<br />
Das „in oder über den Wolken“ gilt seit jeher symbolisch als Ausdruck für Fantasie oder Wunschdenken. Es ist das zu Hause unserer Luftschlösser und Träume &#8211; auch Wolkenkuckucksheim genannt &#8211; und steht im genauen Gegensatz zur Erde: der Wirklichkeit. Stabil, real, wahr.<br />
Also kurzum: Wer aus allen Wolken fällt, gelangt dadurch plötzlich aus einer Traumwelt zurück in die Realität.</p>
<p>Hmm, ok, übertragen wir das: nun kommt also beispielsweise so eine neue Information, durch die unser bisheriges Denken und Wahrnehmen nicht nur in Frage gestellt, sondern sogar widerlegt wird – unerwartet, unvorbereitet und oft sogar unerwünscht. Und jetzt? Wir sind erstmal irritiert, perplex und ungläubig. Kann das wirklich sein?<br />
Es fühlt sich einfach seltsam an: diese „neue“ Realität, mit der wir gerade erst konfrontiert wurden, ist wahr – obwohl wir doch von etwas ganz anderem ausgegangen waren! Das bisherige Bild oder die bisherige Vorstellung passt durch diese neue Information nicht mehr. Da wir diese aber mit eigenen Augen/Ohren gesehen/gehört haben, können wir sie nicht ignorieren und sind gezwungen, unsere bisherige Wirklichkeit durch diese neue „tatsächliche“ Wahrheit zu ersetzen. Ergo: was wir bisher meinten zu wissen stimmt nicht mehr, was wir soeben erfahren haben und das so gar nicht zu unserer bisherigen Vorstellung passt, stimmt.</p>
<p>Oha &#8211; das klingt ziemlich fies… aber es gibt eine sehr, sehr gute Nachricht: Das ist es nicht – zumindest nicht zwangsläufig, denn: in und über den Wolken ist es wunderschön, diese Welt ist offen, weit und unbegrenzt und ist jeder von uns kann und darf dort träumen, Luftschlösser bauen und die Erde mal hinter sich lassen – hier entstehen unsere schönsten Ideen und Wünsche, die wir dann mitnehmen und auf der Erde Wirklichkeit werden lassen können.</p>
<p>Also – wie wär es mit einem Blick hinter die Kulissen? Mit einem Ausflug zu Deinem ganz eigenen „Wolkenkuckucksheim“?<br />
Wir nehmen Dich genau dahin mit: wir begeben uns buchstäblich in die Wolken und darüber hinaus und Du kannst selbst herausfinden, was es dort alles für Dich gibt! Lass Deiner Fantasie freien Lauf und Du wirst sehen: so unwirklich ist das Fantastische, die Götterwelt, der Blick zum Horizont gar nicht – einmal dort gewesen fühlt sie sich sogar ziemlich echt, greifbar und real an, diese Traumwelt – und das kann sie auch sein!</p>
<p>Als Bindeglied zwischen Dir und Wolkenkuckucksheim kehren wir also nach Deinem Flug ganz ohne „Fall“ also den Schockmoment auf „den Boden der Tatsachen“ zurück. Dafür mit sanften, eindrücklichen und bleibenden Erkenntnissen:<br />
Wetten, ein bisschen Fantasie von dort oben hast Du mitgenommen?<br />
Ein bisschen Traum wird ab jetzt nicht mehr nur geträumt?<br />
Ein bisschen Wunschdenken kann auch immer real sein?</p>
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		<title>Von Kontrolle und Selbstvertrauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:11:11 +0000</pubDate>
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	<h2>Von (Selbst-)Vertrauen und Kontrolle</h2>
<p>Ein kleines Experiment direkt zu Anfang: was ist Deine erste Assoziation, zu folgendem Wort: Kontrolle.<br />
Wenn Du als allererstes ein kurzes, ungutes Gefühl in Dir aufsteigen spürst, an ein wie auch immer geartetes „kontrolliert werden“ denkst, dann geht es Dir wie den meisten Menschen, die spontan mit dem Wort „Kontrolle“ oder „kontrollieren“ konfrontiert werden: da kommt die Fahrkarten-Kontrolle in der Bahn, die Polizei-Kontrolle, Kontrollen am Flughafen, „totale Kontrolle“ im Internet, Kontrolle durch Überwachung an öffentlichen Plätzen etc.<br />
Kontrolliert werden ist also irgendwie immer doof, macht uns ein ungutes Gefühl.<br />
Aber wie sieht es aus mit „die Kontrolle haben“ oder „etwas/jemanden kontrollieren“? &#8230;Hmm, klingt gar nicht mal schlecht: wer die Kontrolle hat, bestimmt schließlich was passiert – vor allem das eigene Leben betreffend, scheint Kontrolle ja eine gute Sache! &#8230;wirklich?</p>
<h3>„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ &#8211; achja?</h3>
<p>Was immer möglich ist, versuchen wir Menschen zu kontrollieren, nach unseren Regeln und Vorstellungen zu gestalten – so sind wir angelegt, denn das gibt uns Sicherheit. Dabei suchen und finden wir immer jemanden oder etwas, über das/den wir Kontrolle ausüben können – bewusst und unbewusst.<br />
Das fängt bei Banalitäten wie dem Autofahren an (allein der Fahrer bestimmt, wo es hingeht, er ist selbstständig und autark, kann jederzeit überall hin). Es geht weiter beim Aushändigen des monatlichen Taschengeldes an die Kinder, um deren Konsumverhalten „auf Kurs zu halten“ oder dem Dressieren des Haustiers zum „Männchen machen“. In krassen Fällen endet es im Aufzwingen des eigenen Willens durch Gewalt: all dies ist Ausüben von Kontrolle und immer steckt die Sehnsucht nach Sicherheit dahinter, etwas (be-)halten wollen: einen Status („ich lass mir doch von dem Hund nicht auf der Nase herumtanzen“), Respekt oder, wie beim Auto fahren, die eigene Souveränität.<br />
Wir sehen also: Kontrolle über etwas oder jemanden haben, möchte jeder gern – in irgendeiner Weise kontrolliert werden hingegen keiner … das passt irgendwie nicht zusammen!<br />
Zum Glück ist es so, dass wir Menschen als kleine „Kontroll-Suchtis“ auch mal eine Ausnahme machen – nämlich immer dann, wenn wir etwas Neues ausprobieren, denn:</p>
<h3>„Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer der, der er schon ist“</h3>
<p>Wer sein Leben erleben will, der muss unweigerlich auf Kontrolle verzichten! Wann immer wir uns auf Neuland begeben, ist es nämlich zunächst mal vorbei mit der (Selbst-)Kontrolle. Wir versuchen zwar, durch vorbeugende Maßnahmen oder externe Hilfsmittel wenigstens die möglichen negativen Konsequenzen für Leib und Leben aus unserem Tun zu kontrollieren – schließlich lernt beispielsweise niemand das Autofahren im Straßenverkehr ohne Fahrlehrer.<br />
Und trotzdem: Da steht man dann, aufgeregt, angespannt, nicht wissend wie „das erste Mal“ wird. Klar, Tipps gab‘s einige, eine Anleitung hat man auch bekommen – aber klappt das auch wirklich so? Wie fühlt sich denn das dann an? Mache ich alles richtig? Was, wenn ich etwas falsch mache? Und was kommt danach? Es gibt zwar den Fahrlehrer, aber mein Tun und Handeln hat ja auch Auswirkungen!<br />
Naja, nach einiger Überwindung und manchmal gutem Zureden von außen geht es dann endlich los: wir wagten es, drehten den Schlüssel, machten einen Satz nach vorn und standen wieder. Nochmal – diesmal klappt‘s – ah, das war die Sache mit der Kupplung, die der Fahrlehrer meinte! Abgekürzt: durch ständiges Wiederholen gewannen wir dann immer mehr Sicherheit – und kontrollierten schließlich unser Gefährt – wir „können jetzt Auto fahren“. Kontrolle haben wir also immer nur dann und über die Dinge, die wir bereits gelernt haben, schon kennen oder können.<br />
Möglich war der Schritt des „Loslegens“, des Einsteigen ins Auto nur durch das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten gepaart mit dem Vertrauen in die Fähigkeiten des Fahrlehrers. Diese Kombination ist also ein Schlüssel im Umgang mit Unbekanntem.</p>
<h3>Also nochmal zurück: „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“?</h3>
<p>Naja, das wäre demnach ja schlecht, denn: Kontrolle entsteht ja erst durch‘s Können und Kennen. Wenn wir etwas Neues ausprobieren, können und kennen wir es ja noch nicht – was also tun? Die Antwort:<br />
(Selbst-)Vertrauen haben!<br />
… und genau damit wären wir beim Tandemfliegen angekommen: Vor dem ersten Tandemflug als Passagier weißt Du natürlich nicht, wie sich das anfühlen wird. Du kennst die Abläufe nicht, bist mit der Materie nicht vertraut – genau wie bei Deiner ersten Fahrstunde. Und wie damals gilt auch hier: alles Neue und Unbekannte kannst Du mit einer guten Portion (Selbst-)Vertrauen angehen! Denn: wie auch mit dem Fahrlehrer gemeinsam im Auto bist Du bei uns ein aktiver Teil des Geschehens.</p>
<p>Mit der Entscheidung zum Mitfliegen, also etwas Neues zu wagen, ist wieder sowohl Dein Selbstvertrauen als auch Dein Vertrauen in die Fähigkeiten des Piloten gefragt – genau wie damals. Du „traust Dir zu“ den Anweisungen des Piloten zu folgen und diese umsetzen zu können, in abfallendem Gelände bergab zu rennen und vertraust Dich mit dem Befolgen der Anweisungen Deinem Piloten an. Ihr seid ein Team, in dem jeder seine definierte Rolle hat &#8211; wenn auch etwas ungleich verteilt :P.</p>
<p>Mit dem Gleitschirm zu fliegen ist das freieste und purste was wir erleben können – mehr geht nicht als Mensch. Es geht dabei um‘s Loslassen können, um‘s Spüren, Zulassen, bewusst wahrnehmen und Sammeln von unendlich vielen unbekannten Eindrücken. Einer davon ist sicherlich, wie befreiend, leicht und bestärkend sich das „Wagen des völlig Neuen“ anfühlen kann, ganz ohne die alleinige Kontrolle über die Situation zu haben.</p>
<p>Wir müssen nicht immer alles kontrollieren: nur durch Loslassen können wir Neues erfahren, nur durch Vertrauen in uns selbst wagen wir uns wiederum überhaupt ans Loslassen – ein Kreislauf, der bei uns selbst anfängt und endet.<br />
Du hast die Wahl: kontrolliere oder erlebe, indem zu auf Vertrauen und Selbstvertrauen setzt – es liegt bei Dir 🙂</p>
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		<title>Zum Glück geflogen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:11:02 +0000</pubDate>
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	<h2>Zum Glück geflogen</h2>
<p>Vorfreude, Unsicherheit, Begeisterung, Erwartung, Spannung, Skepsis, Erleichterung, Angst, Erfüllung – was klingt wie unzählige, willkürlich aufgezählte positive und negative Emotionen ist das, was wir jeden Tag bei uns in der Buchungsstelle mit Euch er- und durchleben. Diese Liste könnte ich noch weiter fortführen und würde wahrscheinlich doch nie alles erfassen können, was uns an jedem einzelnen Flugtag an Stimmungen und Einstellungen der verschiedensten Menschen entgegengebracht wird.</p>
<p>Das Spannende daran jedoch ist, dass wir ja nur eine einzige Dienstleistung anbieten: Tandemflüge. All die oben aufgezählten Emotionen sind also in Bezug auf ein und dasselbe Erlebnis in Euch entstanden.<br />
Genauer hingesehen, kann ich diese Emotionen ganz klar in ein „vor dem Tandemflug“ und in ein „nach dem Tandemflug“ unterteilen:</p>
<p>Vor dem Flug erfahren wir viel Vorfreude, Spannung und positive Erwartung auf der einen, aber auch sehr häufig Skepsis, Unsicherheit und sogar Angst auf der anderen Seite. Es kämpft hier häufig der eigene Verstand mit dem eigenen (Bauch-) Gefühl. Das Gefühl in Euch freut sich auf ein einmaliges Erlebnis, darauf, etwas Neues und Unbekanntes zu erfahren, den Horizont zu erweitern und einmal komplett die Perspektive zu wechseln. Der Verstand hingegen hört vor allem auf die Stimmen, die von außen kommen und in etlichen Kommentaren oder Ratschlägen auf eine womöglich vorhandene Gefahr hinweisen, die Angst schürt. Wenn dann selbst die eigenen Begleiter anfangen, in der Situation der Anspannung vor dem Flug negative Szenarien zu konstruieren – sei es bewusst oder unbewusst und meistens auch nicht ernst gemeint &#8211; fällt es manch einem schwer, die Vorfreude auf das Erlebnis aufrecht zu erhalten – schade! Denn:</p>
<p>1. das gute Gefühl zum Fliegen und die damit verbundene positive Einstellung können wir Euch als Passagier nicht abnehmen und eine negativ konstruierte Gedankenwelt nicht kompensieren<br />
2. es wird sich zeigen, dass Ihr mit der eigenen Vorfreude, Spannung und positiver Erwartung maßgeblich zu Eurem gelungenen Erlebnis beitragt! Denn nur mit dieser inneren Einstellung könnt ihr genießen, frei sein und die neu entdeckte Freiheit in der Luft in vollen Zügen auskosten!<br />
3. Es ist völlig unbegründet, sich von negativen Gefühlen überwältigen zu lassen, denn…</p>
<p>… jetzt komme ich nämlich zu den Emotionen nach dem Tandemflug:<br />
Wenn Pilot und Passagier wieder zur Tür herein kommen, stelle ich meistens dieselbe Frage: „Und, wie war’s?“ Hierbei reicht manchmal auch ein „…und?“ schon aus und die Freude, Erleichterung, Ungläubigkeit über das Erlebte, Erfüllung und Begeisterung kommen mir aus einem strahlenden Gesicht entgegen. Das Erlebte hat viele von Euch noch fest im Griff und es ist eine Sprachlosigkeit da, weil die Versuche der Beschreibung des puren Fliegens für die Begleiter einfach nicht wirklich treffend möglich zu sein scheinen. „Ich glaube, ich brauch jetzt noch ein bisschen, um wieder hier unten auf der Erde anzukommen“ höre ich häufig &#8211; und das ist auch so. Es gibt doch einen Spruch: „Der Zug fährt schneller, als die Seele reisen kann“ – so verhält es sich wohl auch mit dem Gleitschirmfliegen. In der Luft sind wir regelrecht „zeitlos“ und in einer so komplett anderen, freien, neuen Welt, dass der Alltag und die Normalität „hier unten“ im ersten Moment fast seltsam erscheinen.</p>
<p>Ich habe also festgestellt, dass zwischen dem „Davor“ und dem „Danach“ häufig Welten liegen. Hinterher keine Spur mehr von negativen Gestaltungen, die im Vorhinein aber oft so präsent und bestimmend sind.</p>
<p>Bei der Suche danach, warum dem wohl so ist, warum nach einem Flug diese ausschließlich positiven Empfindungen vorhanden sind, habe ich den Ansatz beim Glück gesucht und auch gefunden – denn das ist es doch, was dieses Hochgefühl nach dem Fliegen wirklich ist, was all die positiven Emotionen nach dem Flug zusammenfasst und was auch häufig genauso von Euch benannt wird: Ihr wart einfach glücklich!</p>
<p>Aber wo kommt dieses Gefühl nach dem Fliegen her?<br />
Ganz oben auf der Liste des „glücklich seins“, steht laut vielen Studien die Gesundheit. Gesundheit &#8211; das bedeutet laut Definition körperliches und seelisches Wohlbefinden und für dieses doppelte Wohlbefinden spielen Freude und Genuss die zentrale Rolle.<br />
Die entscheidende Frage zum (Er-)Leben von Glück ist also: was bereitet uns Freude und/oder Genuss? Und die Antwort darauf ist fast zu einfach: es ist alles, was uns guttut, also alles, woraus wir Kraft und Energie ziehen können. Dies wiederum, sind alle kleinen und großen Dinge oder Geschehnisse, die positive Gefühle in uns auslösen – jeder Einzelne hat hier seine ganz eigenen kleinen und großen „Kraft- und Energiequellen“. Was jedoch in jedem Menschen identisch angelegt ist, ist eine fest verankerte Anforderung an Freiraum – und der ist beim Fliegen definitiv gegeben!</p>
<p>Um Freude und Genuss erleben zu können gilt es auch, jeglichen Stress zu vermeiden – ein Wechselspiel von An- und Entspannung ist laut Forschern ideal. Beim Tandemfliegen erleben wir ebenfalls beides: die Anspannung und Spannungsspitze vor dem Start – die einsetzende Entspannung nach den ersten Minuten und dem „Angekommen sein“ in der Luft.<br />
Als weiteres „Genuss-Kriterium“ zählen in unserer heutigen Welt Langsamkeit und Entschleunigung, das „ganz im Augenblick sein“ und das damit verbundene intensive Erleben des Moments – auch dieses Kriterium wird beim Tandemfliegen wie wohl kaum irgendwo sonst erfüllt.</p>
<p>Als letztes werden noch das Erkunden von Neuland und das Experimentieren mit Unbekanntem genannt – wieder ein Volltreffer!<br />
Obwohl wir Menschen also beim Tandemfliegen unsere Komfortzone verlassen, Kontrolle abgeben und das ohne Frage &#8211; den einen mehr, den anderen weniger – wirklich Überwindung kostet und im ersten Augenblick auch Angst machen kann, werden wir dafür mit körperlichem und seelischem Wohlbefinden belohnt – bedeutet: wir sind zum Glück geflogen! Hinein ins Glück, mit Glücksgefühlen im Bauch, einfach glücklich.</p>
<p>Also: lasst beim „Davor“ die negativen Gedanken-Konstruktionen weg, genießt Vorfreude, Spannung und positive Erwartung und lasst Euch überraschen, wie herrlich sich das „Danach“ dann anfühlt!<br />
Denn: dann seid ihr geflogen – zum Glück!</p>
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		<title>Flugmodus</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:10:53 +0000</pubDate>
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	<h2>Die kürzeste Formel glücklich zu sein</h2>
<p>Sei einfach glücklicher – im aktivierten Flugmodus!</p>
<p>Eine simple Frage: Wann warst Du das letzte Mal im Flugmodus? „Das ist wirklich einfach“ denkst Du jetzt, „gestern Abend im Kino – da nervt es ja schließlich wenn’s ständig klingelt und piepst!“ Nee, nee – Moment: mit „Du“ meine ich nicht Dein Handy, sondern wirklich Dich – als Person.<br />
Hmm… Vielleicht doch eine nicht ganz so simple Frage? Was soll das denn überhaupt sein?</p>
<p>Der Flugmodus – beim Handy – beschreibt ja dessen Zustand von Unerreichbarkeit. Das heißt kein Empfang von SMS, keine W-LAN Verbindung, keine Anrufe. Das eingeschaltete Telefon können wir zwar nutzen – um beispielsweise Fotos zu schießen oder Notizen zu machen &#8211; jedoch nicht dafür, es mit anderen Geräten in Verbindung zu bringen und sich zu vernetzen.</p>
<p>Der „persönliche“ Flugmodus meint im Grunde genau dasselbe: wir als Mensch sind wach, energiegeladen und geistig aktiv &#8211; jedoch ohne uns mit einem anderen Menschen zu beschäftigen oder eine Verbindung zu jemand anderem außer uns selbst zu suchen. Wir sind einfach „weg“ – nämlich bei und mit uns selbst – und für niemanden erreichbar. Der riesengroße Mehrwert von diesem – ich nenne es mal „Zustand“ &#8211; ist, dass wenn wir es schaffen unseren persönlichen Flugmodus zu aktivieren, unsere Wirkung auf die Außenwelt und damit auf unsere Mitmenschen (ob wir sie kennen oder nicht) überhaupt keine Rolle spielt! Wir LASSEN auf uns wirken, nehmen wahr, denken und fühlen – ungefiltert nur für uns und nicht für eine wie auch immer geartete Öffentlichkeit. Wir sind völlig unbeobachtet und unerreichbar – und so entstehen einfache, kleine Glücksmomente!</p>
<p>Anders als beim Handy ist jedoch unser persönlicher Flugmodus keine Schaltfläche die es zu aktivieren gilt. Leider? Oder zum Glück? Wir müssen diesen „Zustand“ ganz bewusst aktivieren – und vor allem aktivieren wollen. Dass uns das gelingt hängt natürlich von vielen (auch äußeren) Faktoren ab. Nicht immer ist die Zeit vorhanden, die richtige Grundstimmung da oder passt die Umgebung gegeben.<br />
Und genau hier kommen wir ins Spiel: unter idealen Voraussetzungen in einer Stimmung von vorfreudiger Aufregung, dem Glücksgefühl des Abhebens und des puren Fliegens räumlich weit weg von allem wird es fast schon zu einfach, bei und mit Euch selbst zu sein. Denn einen Parameter, der unserem Glücksmoment im Weg stehen kann und den Zustand des bloßen „wirken lassens“ nicht so richtig aufkommen lassen will, den gibt es leider: unsere eigenen Gedanken.</p>
<p>Gerade bei einem Gleitschirm Tandemflug, der für die meisten unserer Passagiere eine völlig neue Herausforderung außerhalb ihrer bisheriger Erfahrungswelt darstellt, sind sie ganz schnell da: die kleinen Bedenken, versteckte Sorgen die plötzlich hervorkommen, irreale Ängste. Und unser Gehirn gibt nicht auf und macht uns immer und immer wieder auf sie aufmerksam. Aus der Vorfreude auf den Flug, der positiven Aufregung und dem Glücksgefühl im Bauch wird so schnell ein eher flaues Gefühl.</p>
<p>Und an diesem Punkt hilft uns die kürzeste Glücksformel der Welt. Aus nur 2 Worten bestehend ist sie manchmal gar nicht so leicht in der Anwendung, wirkt dann aber umso intensiver und allein schon das „in Erinnerung rufen“ dieser zwei kleinen Wörter führt uns weg von den aufgekommenen leisen Zweifeln und Ängsten &#8211; und dann mitten hinein in unseren Flugmodus: DENKE WENIGER!</p>
<p>Viel zu oft hält uns zu viel Denken vom eigentlichen Tun ab. Denke weniger – genieß den Reiz des Neuen und Unbekannten und vergeude Deine Dir unter so genialen Umständen gebotene „Flugmodus Zeit“ nicht damit, mögliche Szenarien Deiner Ängste und negativen Gedanken durchzuspielen – nimm sie Dir und koste sie voll aus! Denn es ist Deine und eine sehr wertvolle Zeit, die es uns viel zu selten zu nutzen gelingt.</p>
<p>Lasst uns gemeinsam Euren Flugmodus aktivieren! Nehmt Euch die Freiheit, Eure Gedanken nicht um andere kreisen zu lassen und erlebt stattdessen Eure ganz eigenen Glücksmomente – nicht zum Teilen, nicht zum Liken, nicht zum Zeigen &#8211; sondern ganz für Euch selbst!</p>
</div>




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		<title>Leichtsinnige Passagiere</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:10:44 +0000</pubDate>
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	<h2>Warum wir uns mehr leichtsinnige Passagiere wünschen</h2>
<p>Unsere Passagiere sollen so leichtsinnig wie möglich sein! „Oha“ sagt Ihr jetzt wahrscheinlich – es genügt also nicht, dass ich leicht „sein“, also unter 95 kg wiegen soll, jetzt soll ich also auch noch meine Vernunft, meine Besinnung zu Hause lassen?<br />
Antwort Himmelsritt: Nein, ganz genau das Gegenteil!</p>
<p>Wenn wir uns das Wort „Leichtsinn“ einmal genau anschauen, sehen wir das Adjektiv „leicht“ und das Subjektiv „Sinn“. Im Duden nachgeschlagen, finden sich die folgenden Definitionen: „Leichtsinn ist ein Mangel an Überlegtheit und Vorsicht“ und „Leichtsinn ist die Fahrlässigkeit in seinem Verhalten vorhandenen Gefahren gegenüber“.<br />
Aha.<br />
Wenn ich mir das Wort dagegen anschaue, sehe ich folgendes:<br />
„Leicht“ hat doch die Bedeutung „frei“, „unbeschwert“, „schwere-los“ (also keine Schwere) und „einfach“ – alles durchweg positive Eigenschaften, die ich mir in vielen Dingen sogar wünsche!</p>
<p>„Sinn“ kann für zweierlei Dinge stehen: a) Die Bedeutung, das Ziel oder den Zweck von etwas und b) unsere Wahrnehmung (5 Sinne), also eine Empfindung, Aufnahme oder Beobachtung.</p>
<p>Heraus kommt eine „unbeschwerte Wahrnehmung“, ein „einfacher Zweck“ oder eine „freie Empfindung“. Hm – das klingt doch gar nicht schlecht, oder? Schon gar nicht nach „fahrlässigem Verhalten“ oder „Mangel an Vorsicht“.<br />
Wenn etwas einen „Sinn“ hat, wir es als „sinnvoll“ empfinden, ist das doch eine gute Sache. Wenn dieser „Sinn“ dann sogar noch „einfach“ ist – was wollen wir mehr?<br />
Im Fall des „Leichtsinns“ ist also aus einem ausschließlich positiv bewerteten Adjektiv zusammen mit einem neutralen Subjektiv eine negative Wortbedeutung und vor allem Wortverwendung entstanden – wie schade!</p>
<p>Was in unserem alltäglichen Sprachgebrauch als „leichtsinnig“ bezeichnet wird, meint im Grunde fast ausschließlich „fahrlässig“. So sagt die „leichtsinnige“ Fahrweise eines Autofahrers aus, dass er fahrlässig, also ohne auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten, Auto fährt und sich und andere somit gefährdet. Dies ist eine negative Wortauslegung, welche sich auch in fast allen Synonymen von „Leichtsinn“, also Worten mit derselben Bedeutung, wiederfindet: „Unachtsamkeit“, Unvorsichtigkeit“ und „Achtlosigkeit“ – ohne Frage sind dies wirklich negative Eigenschaften.<br />
Überlassen wir es doch diesen viel treffenderen und vor allem eben auch wirklich negativen Worten, negative Eigenschaften zu beschreiben und nutzen diejenigen Wörter wie „Leichtsinn“, die ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt wurden, lieber in ihrem eigentlichen „Sinn“ </p>
<p>„Frohsinn“, „Heiterkeit“ und „Ausgelassenheit“ – klingt doch schonmal nach einem ganz anderen „Leichtsinn“, als ihr zu Beginn befürchtet habt, oder? Nach einigem Suchen tauchen diese Begriffe auf, die den Kern der Wortbedeutung schon viel deutlicher treffen als ihre negativen Kollegen. Und Verwendung fand diese natürliche Wortbedeutung tatsächlich auch schon, wie von diesen beiden hier:<br />
„Der Leichtsinn ist ein Schwimmgürtel für den Strom des Lebens“ (Carl Ludwig Börne, 1786-1837, deutscher Journalist) oder „Leichtsinn ist die fröhliche Art, Erfahrungen zu machen“ (Art van Rheyn, 1939-2005, niederrheinischer Dichter).<br />
Moment, auf die fröhliche Art Erfahrungen machen? Das ist doch genau das, was wir wollen!</p>
<p>Das Gleitschirmfliegen ist eine unglaublich einfache, pure – also leichte Art des Fliegens von der wir möchten, dass Ihr sie genau so erleben könnt. Den „Sinn“, also das Ziel unserer Tandemflüge sehen wir genau hier: im Spüren, Wahrnehmen und Erfassen einer einzigartigen Situation.<br />
Also: Seid leichtsinnig beim Fliegen! Nicht achtlos oder unbedacht – nein, sondern frei in Eurer Wahrnehmung, ausgelassen und heiter – seid „leicht im Sinn“! Saugt so bewusst wie möglich alle Eindrücke in Euch auf, nehmt alles Neue und Unbekannte aus dieser ungewohnten Perspektive einfach und unbeschwert auf – gerade dann wird ein Flug zu Deinem einzigartigen, nachhaltigen Erlebnis! Und das wünschen wir uns für jeden von Euch.</p>
<p>Hier wird klar, dass die Benutzung unserer Sprache einen maßgeblichen Einfluss auf die Aussagen hat, die wir mit ihrer Hilfe treffen. Was sagen wir da eigentlich gerade wirklich? Neben „Leichtsinn“ gibt es noch viele weitere Begriffe, denen im Lauf der Zeit eine Doppeldeutigkeit oder gar eine ganz andere Bedeutung als im Wort selbst begründet liegt, angedichtet wurde und die im alltäglichen Sprachgebraucht im Grunde „falsch“ oder unpassend verwendet werden – und das vollkommen „leichtsinnig“ </p>
<p>Ach ja: überraschenderweise ist als weiteres Synonym auf der „negativ“-Seite des Leichtsinns, sehr häufig „Sorglosigkeit“ zu finden. Nehmt das Wort doch einmal kurz in seine 2 Teile auseinander – wäre das wirklich so schlecht? </p>
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		<title>WOLKENKRATZER ODER LUFTSCHLOSS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dein Warum]]></category>
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	<p>Oder: warum die Architektur unseres eigenen Lebens allein bei uns selbst liegen sollte</p>
<p>Wir Menschen befinden uns permanent in der Bauphase am Gerüst unseres eigenen Lebens: wir gestalten, verändern und modellieren inspiriert durch unsere Erfahrungen und Prägungen, aber auch durch unsere Wünsche und Träume.</p>
<p>Für unser individuelles Bauwerk stehen uns die verschiedensten Materialien zur Auswahl, welche je nach Zielsetzung des Bauherrn/-frau ganz unterschiedlich genutzt und kombiniert werden: ob ein Gerüst aus finanzieller Absicherung und Mauern aus familiärer Geborgenheit oder ein Fundament aus Entdeckerfreude und ein Dachstuhl aus purer Freiheit: So unterschiedlich wir Architekten sind, so divers erscheinen unsere Bauwerke.</p>
<p>Wie in jedem Bauprozess gibt es immer auch Ereignisse, neue Eindrücke oder Veränderungen im Umfeld, die eine Abweichung vom Plan notwendig und sinnvoll machen – im Fall unserer Lebensplanung können dies sowohl Veränderungen im familiären oder beruflichen Umfeld sein, als auch die bloße Unzufriedenheit mit einer bestehenden Situation.</p>
<p>Worauf baust Du?</p>
<p>Nehmen wir einmal an, es gäbe grundsätzlich 2 (extrem) verschiedene Herangehensweisen an die Architektur unseres Lebens.</p>
<p>Die erste sei der Wolkenkratzer: Stabil, solide, weithin sichtbar und eindrucksvoll steht er da. Erbaut nach einem festen und im Vorhinein bis ins kleinste Detail durchdachten Bauplan unterliegt er genauen Vorgaben und Richtlinien in der Konstruktion und erfüllt alle Kriterien und Voraussetzungen als sicheres, standfestes Bauwerk. Gestrebt wird in die Höhe – frei nach dem Motto: je höher, desto besser.</p>
<p>Als besonders hohes, repräsentatives Gebäude, dient der Wolkenkratzer als Symbol wirtschaftlicher Macht und steht für das permanente Streben nach Wachstum.</p>
<p>Übertragen auf das Leben wäre das Fundament hier ein Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit, auch spielt der Prestigegedanke des „Lebenswerkes“ eine Rolle. Höher, schneller, weiter ist die Devise – der Wunsch nach dem Größten und Besten treibt den Bauherrn an.</p>
<p>Die dem Wolkenkratzer gegenüberstehende, zweite mögliche Konstruktionsform, sei das Luftschloss: laut Definition handelt es sich hierbei um eine „Vorstellung oder einen Plan von etwas, dass man sich ersehnt, herbeiwünscht oder erträumt, was aber bei vernünftiger Betrachtung nicht realistisch ist“. Als analoge Begriffe werden „Hirngespinst“ und „Fantasiegebilde“ angegeben. Wir haben es hier also weniger mit einem feststehenden Gebäude zu tun, sondern vielmehr mit einem völlig frei gestaltbaren, undefinierten und dadurch zugleich stets wandelbaren Wunsch-Gebilde, für dessen Errichtung es vor allem Fantasie bedarf – wenn es denn überhaupt erbaut werden kann.</p>
<p>Hier spielen also Sicherheiten, Vorschriften und einzuhaltende Richtlinien keinerlei Rolle, ebenso gibt es kein festgelegtes Lebens-Ziel. Es gilt das Pippi-Langstrumpf Prinzip: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!</p>
<p>(Anmerkung: Selbstverständlich gibt es zwischen diesen beiden extrem verschiedenen Bau-Stilen auch ein riesengroßes, buntes Mittelfeld: die Eigentumswohnung als Kompromiss …, die Stadtvilla, das Einfamilienhaus im Grünen… die Möglichkeiten und Gestaltungsformen als Bauherr/frau, die eigenen Wünsche uns Vorstellung vom Leben zu kombinieren und auszuleben sind einfach riesig!)</p>
<p>Das Leben als Projekt samt „Endergebnis“</p>
<p>Die allermeisten (Lebens-)Projekte werden mit der Wolkenkratzer-Methode angegangen: Nämlich mit dem Ziel, im Ergebnis das Größte, Beste, alles Überragende zu erschaffen – insbesondere in Bezug auf unser Leben, in dem wir „etwas erreichen“ wollen und „es zu etwas bringen“ müssen.</p>
<p>Hierbei wird es dann allerdings schwierig, sich auf oben genannte Veränderungen einzustellen, da ein fester Bauplan samt einzuhaltenden Fristen und zu erreichenden Zwischenzielen besteht.</p>
<p>Diese Anpassungsschwierigkeit entsteht unter anderem auch dadurch, dass die Bauvergabe an „Externe“ erfolgt ist: Der Baufortschritt am eigenen Lebens-Gerüst wird maßgeblich von beispielsweise dem Arbeitgeber, der Familie und/oder einzuhaltenden gesellschaftlichen Verpflichtungen beeinflusst – ein schleppendes Vorankommen was die Verwirklichung der eigenen Ideen anbelangt ist oft die Konsequenz.</p>
<p>Bequem daran ist, dass andere Schuld sind, sollte etwas nicht so laufen, wie gewünscht 😉</p>
<p>Der Architekt und Bauherr kontrolliert also ab und zu den Baufortschritt. Sollte etwas nicht so laufen wie im eigenen Plan konzipiert, wird dennoch selten die eingegriffen – denn das große „Endergebnis“, – das gesteckte Ziel – könnte dann in Gefahr sein, eventuell rückt eine Erreichbarkeit gefühlt in weite Ferne. Also: Augen zu und durch – oder wie?</p>
<p>Ein Beispiel: Wenn der Job einen nicht erfüllt oder gar unglücklich macht, wird doch in den seltensten Fällen einfach gekündigt. Die Angst vor „keinem Einkommen“ und der im sozialen Umfeld verrufenen Arbeitslosigkeit gepaart mit den bereits eingegangen Verpflichtungen, welche bedient werden wollen, machen einen kurzen Prozess häufig fast unmöglich. Und so gibt es dann nicht wie im Bauplan festgehalten eine offene Küche, sondern die mit der festen Tür zum Wohnzimmer – also keinen neuen, erfüllenden Job mit evtl. Abstrichen beim Gehalt, sondern stattdessen das ganz persönliche „… und täglich grüßt das Murmeltier“.</p>
<p>Am Ende der Bauphase steht dann beim Wolkenkratzer als Gesamtkonstrukt ein Endergebnis – das zu einem definierten Zeitpunkt X bezugsfertige Gebäude. Nicht ein Raum nach dem anderen, ein Stockwerk auf das nächste, sondern alle Bauprozesse an allen Ecken und Enden des Bauwerks laufen gleichzeitig – meistens, um Zeit und Geld zu sparen.</p>
<p>Ganz im Gegenteil dazu steht das Luftschloss. Es wird in Eigenregie erbaut und seine Struktur, Form, Gestaltung und Größe hängen einzig und allein von den Fähigkeiten des Bauherrn und Architekten ab: keine Fremdvergabe, sondern komplette Eigenregie!</p>
<p>Die Bauweise ist anders als beim Wolkenkratzer nach und nach angesetzt, Zimmer für Zimmer, Etage für Etage – und mittendrin auch mal ein Umbau, wenn es nicht mehr gefällt. Dies bietet zu jeder Zeit bereits im Hier und Jetzt immer ein Stück selbst gestaltetes Lebensumfeld, in dem wir uns als Bauherr wohlfühlen – und sei es auch zunächst noch so klein, ist es doch genau so, wie wir es uns selbst und bewusst gestaltet haben.</p>
<p>Bleiben wir beim Beispiel aus dem Wolkenkratzer Modell: Die Küche soll offen mit dem Wohnraum verbunden sein – dann wird sie genau so gebaut. Ergo: Bei Unzufriedenheit wird der Job also gekündigt um etwas zu finden, dass glücklicher macht.</p>
<p>Und so gehen die Veränderungen weiter und weiter, werden auf den Weg gebracht und umgesetzt – bis das Zimmer immer größer und die Etage immer geräumiger ist.</p>
<p>Da es kein „End-Ziel“ gibt, werden wir natürlich nie fertig. Ein solcher Bau basiert auf Träumen und Wünschen. Auf einem ersten Gedanken, der sich entwickelt, dessen Idee aber so reizvoll und verfolgenswert erschien, dass der Weg eingeschlagen wurde.</p>
<p>Oft entsteht das Konzept eines Luftschlosses aus der „gescheiterten“ Idee eines einstmaligen Wolkenkratzers. Wobei gescheitert das falsche Wort ist: eine Veränderung hat eine Anpassung des Bauplans gefordert – und der Wolkenkratzer-Architekt hat sich darauf eingelassen. Denn: Jeder von uns baut Luftschlösser! Jeder träumt mal, schmiedet Pläne – um diese dann aber häufig in der Schublade unter der Kategorie: „das wird ja eh nichts, weil blablabla“ oder „das geht ja sowieso nicht, weil blablabla“ oder auch „das kann ich gar nicht machen, weil blablabla“… Werden sie dann doch konkret angegangen und umgesetzt, kann mit dem Willen der Veränderung auch aus einem Wolkenkratzer immer auch ein Luftschloss werden!</p>
<p>Als kleines Trostpflaster: Die meisten von uns werden von Klein auf auf‘s Wolkenkratzer bauen geprägt, erzogen und getrimmt, sowie durch schon sehr früh angelegte Bausparverträge, Versicherungen und Geldanlagen im Kleinkindalter gezielt (und gut gemeint) darauf vorbereitet. Dies bringt uns dann in eine emotionale Situation der „Bringschuld“, mit diesem „Startkapital“ auch „etwas anzufangen“ oder das „Potenzial auch zu nutzen“.</p>
<p>Angekommen. Aber wo?</p>
<p>Ich denke, wir als Mensch sind nie „fertig“ oder erreichen ein endgültiges „Ziel“ im Leben. Es gibt Teilstrecken, Etappen und Zwischenstopps, ganz abhängig von möglicherweise gesteckten Zielen, unseren Träumen und Wünschen, unseren Bedürfnissen, Prägungen und unserem Alter. Alles ist im Wandel, genau wie wir selbst! Wir erfahren Niederschläge, wachsen daran, „schaffen“ etwas und sind mal mehr mal weniger erfolgreich – und genauso wandeln sich unsere Vorstellungen vom Leben, vom Wichtig und Unwichtig und vom Richtig und Falsch.</p>
<p>Die Mär von „ich machte jetzt etwas genau so, damit ich „dann irgendwann“ mir etwas leisten/ ich etwas machen/verwirklichen/leben kann, hat in der gesamten Menschheitsgeschichte noch nie funktioniert! Kann sie auch gar nicht: viel zu unabsehbar sind die unseren „Plan“ direkt oder indirekt betreffenden Veränderungen, auf die wir überhaupt keinen Einfluss haben – ein Beispiel:</p>
<p>Ein Landwirt schuftet sein Leben lang, um seinen Kindern eine (in seinen Augen) vielversprechende Lebens- und Ernährungsgrundlage zu schaffen. „Wie man das so macht“. Dies ist sein Wolkenkratzer, sein Lebens-Sinn und Ziel. Er baut und baut, arbeitet viel und hart. Zu dem Zeitpunkt, an dem er nicht mehr arbeiten kann und den Hof übergeben möchte, haben sich Art der Landwirtschaft so viele Veränderungen ergeben, dass ein Weiterführen des Hofes in der nächsten Generation völlig unlukrativ ist. Zudem besteht bei keinem der Kinder Interesse an einer Übernahme. Tja, und jetzt? Da hat jemand sein Leben lang den festen Bauplan eingehalten, alles für das festgelegte Ziel „höher, schneller, weiter“ gegeben, strukturiert und mit den vermeintlich besten Materialien – und doch hat es nie bis zum bezugsfertigen Bauwerk gereicht… es war ein Leben auf der Baustelle: zugig, ohne Fenster gegen Gegenwind aus der Gesellschaft, laut und ohne Rückzugsmöglichkeit, öffentlich, da keine Tür vor der Mitbestimmung durch andere zum Schutz verschlossen werden konnte.</p>
<p>Und trotzdem hat alles sein Für und Wider: Ziele können gut sein, dienen dann als tolle Motivation, wenn sie aus freien Stücken ohne Zwang verfolgt werden dürfen. Wenn das so ist: ran an den Wolkenkratzer!</p>
<p>Auch kann beispielsweise ein Turmzimmer des Luftschlosses zu einem Wolkenkratzer ausgebaut werden, wenn dieses etwas sein soll, über das wir uns gern definieren möchten oder einfach für jedermann eindrucksvoll sichtbar sein soll – die „goldene Mitte“ aus den weiter oben bereits angeschnittenen zahllosen Lebens-Bau-Stilen muss muss jeder für sich selbst definieren.</p>
<p>Doch wie schon gesagt: wir alle bauen Luftschlösser. Ob ab und an ein kleines, ganz aktiv um darin zu wohnen und Zimmer für Zimmer im Hier und Jetzt zu gestalten. Manche heimlich im Verborgenen aus Gründen des „das geht doch nicht“ oder „das kann ich doch nicht einfach machen“ – aber eben um sich die Fantasie im Alltag nicht gänzlich rauben zu lassen. Manche vielleicht auch total unbewusst.</p>
<p>Aber mal ehrlich: So richtig Spaß kann so ein Luftschloss doch nur machen, wenn wir dort auch einziehen, oder?</p>
<p>Dein Eindruck aus der Vogelperspektive</p>
<p>Schau ihn Dir mit uns doch einmal aus der Luft an, Deinen Wolkenkratzer. Erscheint er Dir immernoch so groß und eindrucksvoll? Was ist davon überhaupt für Dich sichtbar, während Du den Augenblick genießt?</p>
<p>Oder wir werfen einen Blick auf Dein Luftschloss: wie sieht es aus? Wo geht die Reise hin? Bist Du zufrieden oder sollte sich die Form wieder einmal ändern?</p>
<p>Ein Wechsel der Perspektive bringt in vielen Dingen entscheidende Einblicke und kann Deine Sicht auf die Dinge maßgeblich beeinflussen – lass los und sieh selbst 🙂</p>
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		<title>Tandemflug macht glücklicher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dein Warum]]></category>
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	<h3>5 Gründe, warum ein Tandemflug Dich glücklicher machen kann</h3>
<p>Das große Glück – ein jeder ist auf der Suche danach, sucht es in den unterschiedlichsten Formen: in Sachgegenständen, im großen Geld, in einer Reise, in der Beziehung oder in der Familie. Für jeden Einzelnen hat Glück eine ganz eigene Bedeutung, es ist ein subjektives Empfinden je nach Lebenslage und Umfeld – vielleicht auch ganz nach Herkunft, Alter und Möglichkeiten.</p>
<p>Auf dieser Suche nach dem Glück geht es oftmals um das Erreichen von gesteckten Zielen, um Anerkennung, um Wohlstand. Doch schreiben wir nicht vielleicht manchen Zielen eine viel zu große Relevanz für den Augenblick zu? Verlieren wir vielleicht manchmal vor lauter „erreichen wollen“ den wirklichen Moment aus den Augen und übersehen vor dem Hintergrund des großen Glücks die spontanen, jedoch unglaublich wertvollen Glücksgefühle?</p>
<p>Beim Gleitschirmfliegen geht es genau darum: wir erleben, wir fühlen – in diesem Augenblick: Es geht um’s Spüren, um’s Wahrnehmen mit allen Sinnen, um’s Empfinden der unterschiedlichsten Emotionen, die diese neue Erfahrung in uns auslöst. Wir wagen etwas komplett Neues, erfahren Neues – vielleicht sogar über uns selbst – und wachsen über uns hinaus! Es ist ein Einlassen auf ein unbekanntes Abenteuer, ein Loslassen für den Moment.</p>
<p>So ein Tandemflug weckt natürlich ganz unterschiedliche Emotionen in jedem von uns – wieder ganz individuelles, subjektives Empfinden. Und obwohl genau das so ist, es genau diese individuelle Wahrnehmung gibt, sind es oftmals doch dieselben Kleinigkeiten, die uns Glücksmomente erleben lassen – und einige davon vereinen sich tatsächlich beim Fliegen!</p>
<p>Unter 10 Tipps, die Glücksgefühle garantieren sollen, waren unter anderem die Folgenden aufgeführt:</p>
<p>1. „Wechseln Sie Ihre Perspektive“<br />
Ja, das tun wir nun wirklich!<br />
Tatsächlich ändert sich unsere Wahrnehmung auf viele Dinge und Probleme, wenn wir unsere Betrachtungsweise, unseren Blick darauf ändern. Aus der Vogelperspektive hoch oben wirkt alles andere klein, viel weniger bedeutungsvoll und nicht mehr so erdrückend und wichtig.</p>
<p>2. „Verreisen Sie spontan“<br />
Ganz genau – ein Kurztrip jedweder Art bringt Abwechslung in den Alltag! Der Fokus liegt hier vor allem auf „spontan“ – oftmals sind die spontanen Entscheidungen bekanntlich die Besten. Brecht aus dem Alltag aus und gestaltet aus einem verlängerten Wochenende einen Kurzurlaub in die Berge!</p>
<p>3. „Betrachten Sie den Himmel“<br />
Dem können wir uns beim Fliegen sowieso nicht entziehen <br />
Im Alltag verbringen wir viel zu viel Zeit damit, auf’s Smartphone, den Terminkalender oder rote Ampeln zu schauen. Beim Tandemfliegen kannst Du gar nicht anders: Du betrachtest Wolkenspiele, Sonnenstrahlen und das sich ändernde Blau des Himmels je nach Tages- und Jahreszeit.</p>
<p>4. „Genießen Sie die Natur hautnah“<br />
Der Gleitschirm bietet uns Menschen die purste, naturnaheste Form des Fliegens: keine Flugkabine, nur der Schirm, Dein Pilot und Du. Der frische Fahrtwind weckt garantiert die Lebensgeister!</p>
<p>5. „Machen Sie einem lieben Menschen eine Freude“<br />
… ganz nach dem Motto: geteilte Freude ist doppelte Freude! Verschenke mit einem Gleitschirm-Tandemflug ein einzigartiges, individuelles Erlebnis, das so vieles sein kann: ein Abenteuer, ein Adrenalinkick, eine Auszeit oder ein Denkanstoß!</p>
<p>Bei allen 5 Punkten sind sofort die Verbindung und der Bezug zum Fliegen vorhanden – der erste Tipp ist sogar unser Leitspruch! Also ganz gleich, mit welcher Motivation ihr zu uns kommt – Glücksgefühle und Freude sind feste Bestandteile dieses einzigartigen Erlebnisses!<br />
Probiere es aus 🙂</p>
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		<title>Endlichkeit – der Schlüssel zur Zufriedenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 17:08:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dein Warum]]></category>
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	<p>ENDLICH</p>
<p>Zum Einstieg ein kurzes Gedankenexperiment: Bitte stelle Dir (noch bevor Du gleich weiterliest) einen Augenblick lang einfach nur irgendeinen alten Menschen vor.</p>
<p>Ok – Bild im Kopf?</p>
<p>Eine genauere Altersangabe braucht es hier nicht – ich möchte ja auch niemanden diskriminieren. Du – oder vielmehr Dein Unterbewusstsein &#8211; hat Dir soeben auch ohne diese Angabe verbildlicht, wie Du „alt“ definierst.<br />
Und egal, ob Deine Vision gerade graue Haare hatte und Cordhosen trug oder ein angesagtes Hipster Hemd und Sneakers. Egal, ob Er oder Sie, ob sitzend oder stehend, ob drinnen oder draußen – worauf ich hinaus möchte ist etwas anderes. Schau nochmal in Gedanken genau hin: Wie wirkt diese Person auf Dich?</p>
<p>Hier wird‘s nämlich spannend, denn grundsätzlich unterscheiden wir Menschen ja erstmal in zwei Kategorien: In „gut“ und „böse“ &#8211; und das ist gerade bei „alten“ Menschen ziemlich interessant: Während die Einen zeternd und motzend auf „die Jugend“ schimpfen (wer auch immer das gerade ist), vom Naturell her tendenziell unzufrieden sind und Dich mit Geschichten von früher (wo alles besser war als heute in dieser verrückten Welt) auf ihre Seite zu ziehen versuchen, erscheinen die Anderen dagegen, als müssten sie ihre Vergangenheit auf einem komplett anderen Planeten verbracht haben. Ich will auf diese Erzählungen wie „ich hab da so `ne niedliche Omi getroffen“ oder „da war so ein lieber Opi an der Bushaltestelle“ hinaus. Kennst Du bestimmt.</p>
<p>Und obwohl Du wahrscheinlich mit beiden Kategorien bereits in Kontakt gekommen bist, entspricht Dein Fantasiebild von gerade wahrscheinlich eher der zweiten, sympathischeren Kategorie, oder? Und seien wir mal ehrlich: Wir beide wollen auch später lieber von Außenstehenden in die zweite Schublade eingeordnet werden&#8230;</p>
<p>Was uns an „Typ zwei“ fasziniert und anzieht, ist wohl die Zufriedenheit. Zufriedenheit meint hier das von außen wahrnehmbare in sich Ruhende, das sich eben nicht beklagen. Die Tatsache, schon ein ganzes Leben gelebt zu haben und auszustrahlen, dass das auch gut so war und ist.<br />
Klar, das ist eine ziemlich blumige Idealisierung – aber Du weißt, was ich meine.</p>
<p>Da ich selber noch nicht in einem Alter bin, das ich als „alt“ definiere, weiß ich auch nicht, wie man zu einer solch erstrebenswerten Außenwirkung kommt. Doch eins ist mir klar: Ohne das von außen Wahrgenommene auch in sich zu tragen, wird es wohl nicht gelingen.</p>
<p>Zufriedenheit also.<br />
Höher, schneller, weiter. Besser, größer, mehr. Macht das zufrieden? Oder doch eher Bescheidenheit, Demut? Keine Ahnung – ich weiß es nicht. Lässt sich nicht so einfach über‘s Knie brechen und pauschalisieren.<br />
Also anders: Ein Ziel erreichen – das macht zufrieden. Oder sich einen lang ersehnten Traum erfüllt zu haben. Eine Gehaltserhöhung – sowas eben. Nur ist dieses „zufrieden sein“ irgendwie nie von sehr langer Dauer. Es ist ein kurzes Glück, denn nun „haben“ wir das Gewünschte ja erreicht/geschafft/bekommen – und das nächste gesteckte Ziel erscheint auf der Bildfläche. Weiter geht‘s!</p>
<p>Aber wo sie dann finden, diese Grund-Zufriedenheit? Die Gelassenheit, die Ruhe?</p>
<p>Nun – der Schlüssel liegt wohl beim Thema Endlichkeit. Und – nicht erschrecken: Wir steigen jetzt nicht ein in die aktive Auseinandersetzung dem Tod.<br />
Ich meine hiermit das Verständnis, dass der nächste Tag nicht „ein weiterer Tag“ ist – sondern eben „einer weniger“ in unserem Leben.<br />
Ganz wichtig hierbei: Es ist kein Anlass zur Trauer zu akzeptieren, dass diese Endlichkeit existiert – im Gegenteil: Es ist eine Erkenntnis, eine Einladung zur Bewusstheit!</p>
<p>Ich weiß, Themen wie Achtsamkeit und Bewusstheit sind gerade ziemlich hip und angesagt und wir fühlen uns ständig schon fast aufgefordert dazu, jedem Tun und Handeln diese Attribute zugrunde gelegt zu haben.<br />
Aber: Niemand kann ständig nur achtsam sein, fühlen und handeln. Keiner lebt jede Sekunde seines Lebens in voller Bewusstheit und schöpft mit einem seligen Lächeln im Gesicht stetig nur das Wahre aus dem prall gefüllten Raum der Möglichkeiten.<br />
Wir tun Dinge, von denen wir im Vorhinein schon ahnen, dass sie „nicht richtig“ sein könnten und machen Fehler. Jeder.</p>
<p>Auch „Typ zwei“ aus der Einleitung hat es vermutlich so gemacht. War nicht das Ganze Leben lang voller Bewusstheit im Hier und Jetzt – geht auch gar nicht.<br />
Aber anscheinend ist sein/ihr Leben so verlaufen, dass es keine Reue hervorruft. Keine Reue, etwas nicht erreicht, bekommen oder geschafft zu haben. Keine Reue, etwas nicht versucht zu haben. Keine Reue, Fehler gemacht zu haben.<br />
Eine so tiefe Zufriedenheit, die sogar von Fremden im Außen sichtbar oder spürbar ist, muss im Inneren fest verankert sein. Ein wichtiger Anfang ist denke ich, unsere Endlichkeit zu akzeptieren und daraus – jeder für sich selbst – Schlüsse zu ziehen. Das eigene Lebensmodell anzuschauen mit Fragen wie: möchte ich daran später gern zurückdenken? Würde ich meine jetzigen Gefühle später gern nochmal durchfühlen?<br />
Je eher wir das Glück haben zu verstehen, dass unsere Zeit begrenzt ist – also ENDLICH &#8211; umso eher werden wir versuchen, diese Zeit mit Freude, schönen Erlebnissen und Gutem zu füllen – was auch immer das für jeden Einzelnen bedeuten mag.</p>
<p>Wir sind nicht ewig hier. Keiner von uns. Und wir können auch nichts mitnehmen von hier. Aber wir können so gelebt haben, dass wir am Ende ruhig und gelassen im Bushaltehäuschen sitzen und unserer Umgebung vermitteln: Ich? Bin zufrieden.</p>
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		<title>Deine Zeit? Sollte eigenartig sein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dein Warum]]></category>
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	<h2>Deine eigenartige Zeit</h2>
<p>Wir Menschen sind wahre Meister darin, allem Möglichen, mit dem wir uns umgeben, mit dem wir konfrontiert sind, was uns beschäftigt oder mit was wir uns beschäftigen eine Struktur zu geben, um uns zurecht zu finden. Hierfür <b>ordnen</b> wir an und unter und über, kategorisieren, systematisieren, <b>teilen</b> auf und unter und zu, sortieren, gruppieren und katalogisieren. Das Ziel davon ist, die genannte Struktur zu schaffen, die uns sinnvoll, logisch und praktikabel erscheint.</p>
<p>Dies findet sowohl im Großen ganz allgemeingültig als auch im Kleinen ganz individuell statt: So ist beispielsweise die Welt AUFGETEILT in Kontinente, Länder und Städte – jeder Mensch weiß dies, kennt diese ORDNUNG und lebt mit ihr, sie ist allgemeingültig. Der eigene Kleiderschrank ist auch SYSTEMATISCH UNTERTEILT in den Platz für Hosen, Blusen, Socken und T-Shirts – diese ORDNUNG gilt jedoch nicht über die Grenzen der eigenen Schranktüren hinaus – und das ist auch gut so! Schließlich wollen wir alle gern ein <b>selbstbestimmtes, freies Leben mit eigenen Entscheidungen</b> führen, die andere Menschen schlichtweg nichts angehen, weil sie sie nicht betreffen – ganz nach unseren eigenen Vorlieben, Fähigkeiten, Denkmustern und präferierten Verhaltensweisen.</p>
<p>Während also die Logik der „Großen KATEGORISIERUNGEN“ für das öffentliche Leben gelten und damit für alle, die mit ihr konfrontiert sind, praktikabel sein müssen, ist dies bei den „kleinen SYSTEMEN“ wie der eigenen Schrank-Ordnung nicht der Fall &#8211; für alle Menschen außer einem selbst ist diese komplett irrelevant und soll es auch bleiben!</p>
<p>Nun versuche Dir vorzustellen, es sollte wieder eine dieser SYSTEMEATISCHEN AUFTEILUNGEN geben, die wie die EINTEILUNG der Welt in Kontinente und der Kontinente in Länder und der Länder in Regionen allgemein gültig und für alle Menschen annehmbar und praktikabel sein soll – die also auch für das öffentliche Leben gelten soll, kann und muss. „Ok, meinetwegen“ denkst Du „klappt ja bei vielen anderen Dingen auch schon: Die UNTERTEILUNG der Ampel beispielsweise: „bei Rot bleib steh’n, bei Grün kannst geh’n“ oder die AUFTEILUNG der Woche in Tage.“</p>
<p>Ja – schon. Jetzt kommt aber der Haken<b>: Die Einhaltung, Annahme, Nutzung und Bewertung dieses SYSTEMS hängt zu 100% von den ganz eigenen Fähigkeiten, Wahrnehmungen, Vorlieben, Gewohnheiten und innerer Einstellungen eines jeden Menschen ab.</b></p>
<p>„Ha, unmöglich“ sagst Du, „nichts kann allgemein gültig sein und niemand wird so etwas akzeptieren, ein SYSTEM nutzen oder sich ihm UNTERORDNEN, wenn nicht jeder einzelne dieses als logisch und praktikabel empfinden kann, wie die AUFTEILUNG der Länder in Kontinente. So etwas gibt es nicht und wird es nie geben, schließlich leben wir in einer (zumindest größtenteils) freien, selbstbestimmten Zeit.“</p>
<p>Hmm – lustig, dass Du das sagst: <b>freie, selbstbestimmte Zeit</b>…. Und was wenn ich Dir jetzt sage, dass es eine solche SYSTEMATISIERUNG aber gibt? Und das sogar schon sehr, sehr lange. Und je näher wir aus der Vergangenheit in die Gegenwart, ins Hier und Jetzt kommen, umso relevanter wird diese SYSTEMATISIERUNG – und umso schwieriger wird es, mit ihr umzugehen.</p>
<p>Die Rede ist vom wertvollsten was wir haben: unserer <b>Zeit</b>. Und zwar meine ich hiermit nicht die Zeitrechnung an sich – ohne die würde ohne Frage nur noch weniges auf unserer Welt so funktionieren, wie wir es gewohnt sind.</p>
<p>Nein, ich meine die jedem einzelnen von uns gegebene, ganz individuell verfügbare <b>Lebenszeit</b>. Zeit also &#8211; wir können sie EINHALTEN, NUTZEN, VERSCHWENDEN, STOPPEN, AUFTEILEN, ABSPRECHEN, HABEN und NICHT MEHR HABEN, wir können sie VERLIEREN, GESCHENKT BEKOMMEN, VERSCHENKEN, VERBRINGEN, sie uns NEHMEN oder VERPLANEN… die Liste ist endlos.</p>
<p>Das Spannende daran ist, dass es immer jemanden gibt, der genau zu wissen scheint, wie Du Deine Zeit „sinnvoll verbringen“ kannst, wann Du sie „sinnlos verschwendest“ und wann Du „keine mehr hast“. Da jeder einzelne von uns Lebenszeit gegeben hat, dies also etwas ist, über das jeder Menschen verfügt, fangen naturgemäß die Vergleiche an: Die eigene Verwendung ist hierbei meist das Maß der Dinge und wird auf andere übertragen.</p>
<p>Komisch, denn: <b>Wie kann etwas, dessen EINTEILUNG nicht individueller sein könnte, die ausschließlich von den eigenen Fähigkeiten, Gewohnheiten, Vorlieben und dem eigenen Willen abhängig sein sollte, eine dieser großen Kategorien sein?</b> Wo ist das wohlige „Richtig“ und „Falsch“ in dem wir gelernt haben zu leben und mit dessen Hilfe wir uns in den großen Kategorien doch sonst immer zurechtfinden? Wer entscheidet was „verschwendet“ ist, was „sinnvoll“ ist? Wann sollten wir sie und „nehmen“ – wann genau „einteilen“?</p>
<p>Tja, da bleibt an dieser Stelle nur eine Antwort: <b>DU</b>! Nur Du allein bist „der Architekt Deines eigenen Schicksals; Du bist der Meister Deines eigenen Geschicks; Du sitzt selbst am Lenkrad Deines Lebens. Es gibt keine Grenzen dessen, was Du tun, haben oder sein kannst. Außer den Grenzen, die Du Dir selbst durch Dein eigenes Denken auferlegst“ (Brian Tracy).</p>
<p><a name="_GoBack"></a>Die EINTEILUNG der eigenen Lebenszeit hängt also ausschließlich von dem Wert ab, den wir dem Zuschreiben, für das wir unsere Zeit „verwenden“ oder mit dem oder wem wir sie „verbringen“.</p>
<p>Natürlich legt uns unser gesellschaftliches Gefüge Notwendigkeiten auf, jeder „muss“ Geld verdienen um auf dieser Welt zu leben – und hier fängt die EINTEILUNG der eigenen Lebenszeit häufig an, sich fremdbestimmt anzufühlen – nämlich dann, wenn „die Arbeit“, also der Weg das nötige Geld zu verdienen, keine Freude bereitet . Viele beschränken sich dann darauf, die selbstbestimmte EINTEILUNG auf die „freie“ Zeit zu beschränken.</p>
<p>STOPP! In jedem von uns ist etwas angelegt, das wir besonders gut können, das uns Freude bereitet und das, wenn wir es richtig angehen, uns ein Auskommen generieren kann!</p>
<p>Wir von Himmelsritt dürfen unsere Zeit zum Großteil mit dem verbringen, was <b>uns</b> Freude macht, worin <b>wir</b> einen Sinn sehen: Tandemfliegen bedeutet für uns Freude teilen, und damit ein Auskommen generieren zu können.</p>
<p>Wie immer und überall gibt es im Leben nichts geschenkt – „von Ideen allein kann man nicht leben, man muss etwas mit Ihnen anfangen“ – aber wenn Du eine Idee hast, die Dir hilft Deine Lebenszeit selbst und frei EINTEILEN zu können und Dich unabhängig von der SYSTEMATESIERUNG Anderer macht – leg los!</p>
<p>Denn: Worauf kommt’s an im Leben? „A göude hong“ würde der Allgäuer sagen – <b>eine gute Zeit haben!</b></p>
<p>Was „gut“ ist?</p>
<p>Finde es heraus <span style="font-family: Wingdings, serif;"></span></p>
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		<title>Lass Dich öftermal enttäuschen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[simpel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 15:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dein Warum]]></category>
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	<h2>Lass Dich öfter mal enttäuschen!</h2>
<p>Enttäuschungen – jeder kennt sie, keiner will sie. Warum? Tja, es ist halt keine schöne Sache, enttäuscht zu werden – oder? Könnte eine Enttäuschung auch etwas Gutes sein?</p>
<p>Ich sage: Ja! Ich gehe sogar soweit, sie eine glückliche Fügung zu nennen und behaupte, jede Enttäuschung ist eine gute Sache für denjenigen, der enttäuscht wird!</p>
<p>Aber von vorn.</p>
<p>Nehmen wir das Wort „enttäuschen“ auseinander, bleibt das Verb „täuschen“ und die Vorsilbe „ent“.<br />
Im Duden nachgeschlagen ergeben sich für täuschen die folgenden Definitionen:<br />
1. jemandem absichtlich einen falschen Eindruck vermitteln/einen falschen Eindruck entstehen lassen<br />
2. sich irren<br />
3. im Sport: einen Gegner zu einer bestimmten Bewegung/Reaktion verleiten, die man zum eigenen Vorteil ausnutzen kann<br />
Hmm… irgendwie alles jetzt nicht so richtig die feine Art, oder?</p>
<p>Und die Vorsilbe „ent“?<br />
Laut Duden drückt sie in Bildungen mit Verben (was ja hier der Fall ist) aus, dass etwas Rückgängig gemacht wird. Aha – also, bedeutet das Wort „enttäuschen“, dass Dir durch jemanden oder etwas eine Täuschung aufgezeigt wird, weist Dich auf etwas Unehrliches hin. Ent-täuschen heißt, sich nicht mehr zu täuschen.<br />
Klingt doch gar nicht mal verkehrt, oder? Wieso aber ist „enttäuschen“ dann so negativ behaftet?<br />
Tja, ganz einfach: leider sind mit einer „Enttäuschung“ in den allermeisten Fällen negative Emotionen verbunden.<br />
Du bist ja enttäuscht von jemandem oder etwas, wenn Du Dir etwas anders vorgestellt oder anders erwartest hast. Und dass Deine Vorstellungen oder Erwartungen dann eben nicht so eintreten, wie Du es Dir erhofft hast – oder wie man Dich hat glauben lassen, dass sie eintreten werden – das löst dann, verständlicherweise, negative Gefühle bei Dir aus.</p>
<p>Also, nochmal zusammengefasst: eine Enttäuschung an sich ist eine positive Sache. Die Gefühle die im Allgemeinen mit ihr verbunden sind, sind jedoch allermeistens negativ. Und so wird dann aus einer positiven Wortbedeutung ein negativ behaftetes, unschönes Wort im Wortgebrauch.<br />
Und da wir Menschen nunmal vor allem unterbewusst viel mehr durch Emotionen als durch unseren Verstand gesteuert werden, ist die „Enttäuschung“ dazu verurteilt, bei uns als schlecht, negativ behaftet und damit ungewollt zu sein.</p>
<p>Aber halt – der Spieß lässt sich doch auch umdrehen! Wenn es die Emotionen sind, die die Wortbedeutung bestimmen, dann haben wir die uns eigene Interpretation der Enttäuschung ja selbst in der Hand!<br />
Ich sage also: lasst Euch doch mal enttäuschen! Und vor allem: Lasst Euch darauf ein, enttäuscht zu werden!</p>
<p>Beim Tandemfliegen höre ich so oft: „Den Start hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt“ oder „ich hab echt nicht erwartet, dass sich das so frei anfühlt da oben“ … das sind doch ganz klassische Enttäuschungen! Anders eingetroffen, als erwartet.<br />
Wir enttäuschen Euch also ständig!<br />
Ihr enttäuscht Euch sogar selbst: „Ich war mir nicht sicher, ob ich das am Start auch wirklich durchziehe“ &#8211; auch einer dieser Sätze, der immer wieder kommt – und zwar aus lauter Stolz darüber, wirklich abgehoben zu sein und dem pursten Freiheitsgefühl beim Fliegen beherzt entgegengerannt zu sein.<br />
Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass so jemand dann nach dem Flug freudestrahlend zum Partner hinläutf und sagt:“ Du Schatz, ich hab mich da oben grad echt total enttäuscht!“ … Eher unwahrscheinlich.<br />
Und warum? Weil eben positive Emotionen wie zum Beispiel Stolz nicht mit dem Wort Enttäuschung verknüpft sind. Bei keinem von uns.</p>
<p>Aber genau hier wird‘s wichtig, denn: nur tote Fische schwimmen mit dem Strom 🙂<br />
Du bist verantwortlich für Deine Sicht auf die Dinge und steuerst sie dadurch selbst. Wenn Du es zulässt, Enttäuschungen jeglicher Art anzunehmen – und zwar als etwas Gutes, etwas, das Dir vielleicht einen Sachverhalt aufzeigen will oder Dich gewisse Dinge hinterfragen lässt, etwas, das Dir hilft Deine Zweifel an etwas oder an Dir selbst aufzulösen – dann tust Du damit Dir und Deinem Umfeld etwas sehr, sehr Gutes.</p>
<p>Also: Lass Dich ent-täuschen, ent-täusche andere und ent-täusche vor allem Dich selbst! Denn das bedeutet nichts anderes als einen ehrlichen, respektvollen Umgang miteinander und mit Dir selbst.<br />
… und das kann doch nicht verkehrt sein, oder?</p>
<p>Zum Abschluss noch eine Floskel:“ Sorry, ich wollte Dich nicht enttäuschen“.<br />
Also, ich werde mich dafür nicht mehr entschuldigen!</p>
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